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17.09.2019, Lichtenberg

Das Sana Klinikum Lichtenberg schärft am „Tag der Patientensicherheit“ das Bewusstsein für vermeidbare Risiken.

Patiensicherheit geht uns alle an

Dr. Christoph Lamp, Facharzt an der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin, zeigt auf, welche Maßnahmen er tagtäglich trifft, um seine Patienten zu schützen und sicher zu versorgen.

Patientensicherheit geschieht nicht von allein. Sie bedarf des täglichen Engagements aller Mitarbeiter einer Gesundheitseinrichtung. Für das Sana Klinikum Lichtenberg nimmt das Wohl der Patienten eine entscheidende Rolle bei der medizinischen Versorgung ein. Dafür ist eine gezielte Vernetzung der einzelnen Akteure auf allen Ebenen des Hauses sowie mit den Patienten entscheidend.

Verschiedene Maßnahmen, wie beispielsweise Peer Reviews, Simulationstrainings oder die Interprofessionelle Visite sorgen dafür, dass der fachliche Austausch innerhalb des Behandlungsteams sowie der Informationsfluss zwischen Behandlungsteam und Patienten weiter gestärkt werden. Zur Erhöhung der Patientensicherheit tragen darüber hinaus auch Fallanalysen und OP-Checklisten bei.

Das Sana Klinikum Lichtenberg versorgt jährlich rund 90.000 Patienten. Gerade in außergewöhnlichen Situationen, bespielsweise bei Notfällen oder unter Zeitdruck, muss die Kommunikation sowie die Aufgabenverteilung im Team reibungslos funktionieren. Dies wird in regelmäßigen Simulationstrainings verschiedener Fachbereiche des Krankenhauses durchgespielt.

„In dieser praktischen Übung simulieren wir lebensnah verschiedene Notfallsituationen und legen dabei einen besonderen Fokus auf die Interaktion disziplinübergreifender Teams. Das Training, das mit einer moderierten Teamreflexion abschließt, führen wir bevorzugt in Teams der Zentralen Notaufnahme (ZNA), der Intensivstation (ITS), im OP, im Kreißsaal sowie in unseren Katheterlaboren durch“, erklärt Prof. Dr. Volker Stephan, Ärztlicher Direktor des Sana Klinikums Lichtenberg.

Zur Patientensicherheit tragen darüber hinaus seit vielen Jahren die sanaweit durchgeführten sogenannten Peer Reviews bei. In dem von Ärzten für Ärzte entwickelten Verfahren reflektieren Klinikärzte mit speziell als Peer ausgebildeten Sana Chefärzten Fälle mit unerwarteten Behandlungsverläufen. Die gemeinsame Erarbeitung und Umsetzung von Verbesserungsmaßnahmen unter dem unabhängigen und kritischen Blick von außen sorgt für eine nachhaltige, fallspezifische Aufarbeitung.

Ein Krankenhausaufenthalt stellt eine Ausnahmesituation für jeden Patienten dar, die immer wieder auch mit Ängsten verbunden ist. Eine proaktive, offene und wertschätzende Kommunikation zwischen dem interprofessionellen Behandlungsteam und dem Patienten schafft Vertrauen und leistet einen entscheidenden Beitrag zum Wohl des Patienten. Denn im Moment der Visite erhält der Patient die volle Aufmerksamkeit des gesamten Teams und erfährt gebündelt relevante Informationen zu seinem spezifischen Krankheitsverlauf. Zudem besteht die Gelegenheit für persönliche Fragen seitens des Patienten oder auch der Angehörigen, die ebenfalls Teil der interprofessionellen Visite sein können.

Kontakt

André Puchta

Sana Kliniken Berlin-Brandenburg GmbH
Regionalleiter Unternehmenskommunikation
Pressesprecher

Tel.: +49 30 5518-2020
andre.puchta@sana-bb.de