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26.07.2019, Lichtenberg

Wie man der Hitzewelle trotzt und den Kreislauf wieder in Schwung bringt.

Cool bleiben!

26.07.2019

Die aktuelle Sommerhitze und die immer wiederkehrenden Hitzewellen sind für Deutschland ungewöhnlich. Bereits der Sommermonat Juni war dieses Jahr der heißeste in der Geschichte der Wetteraufzeichnung. Das macht dem Körper zweifelsohne zu schaffen. Denn der oftmals enorme Wetterumschwung belastet und die plötzlich auftretenden Hitzewellen verstärken die Empfindlichkeit des Kreislaufes zudem. Der Körper muss in solchen Situationen enorm viel leisten und die Gefahr von Kreislaufproblemen, Erschöpfung oder Schwindel nimmt unter diesen wettertechnischen Gegebenheiten zu. Wir klären über Kreislaufprobleme während der Sommerhitze auf und geben Ratschläge, wie man mit diesen bestmöglich umgeht.

Viele Menschen leiden während der Hitzewelle unter Kreislaufproblemen, fühlen sich unwohl oder haben mit vielen anderen damit einhergehenden Symptomen zu kämpfen. Vor allem ältere Menschen, aber auch Kinder sind bei großer Hitze von Kreislaufproblemen betroffen. Eine weitere Risikogruppe stellen auch Sportler dar, die sich überschätzen und die Auswirkungen der Hitze unterschätzen. Diese sollten ihren Sport etwas gemäßigter angehen und körperliche Aktivitäten auf die kühleren Morgenstunden verlegen. Patienten mit Herzerkrankungen müssen natürlich besonders aufpassen und sollten eventuell auch vom familiären Umfeld beobachtet werden.

Wie genau kommt es dazu, dass unser Körper auf diese ungewöhnlich heißen Temperaturen reagiert und wir darunter leiden? Unser Körper produziert ständig selber Wärme, zum Beispiel durch Muskelaktivität, die er wieder abgeben muss. Die Körpertemperatur muss beim Menschen allerdings konstant sein. Steigt die Außentemperatur, kann die produzierte Wärme schlechter wieder abgegeben werden. Zur Wärmeabgabe reagiert der Körper auf große Hitze mit Schwitzen. Durch die Verdunstung kommt es zu einer Abkühlung des Körpers. Zum anderen weiten sich gleichzeitig zur Kühlung die oberflächennahen Blutgefäße. Flüssigkeitsverlust und Weitung der Blutgefäße führen zu einer Senkung des Blutdrucks, was letztendlich zu einer Kreislaufschwäche führen kann.

Die Empfehlung lautet deshalb ganz klar: Viel Trinken, auf leichte Ernährung wie zum Beispiel Salate umschwenken und im Schatten bleiben. Auch auf Alkohol sollte verzichtet werden, da dieser die Blutgefäße eher noch erweitert. Zudem ist das Kühlen der Haut mit einer Sprühflasche eine gute Sache. Im schlimmsten Fall kann es während der Hitzewellen bei manchen Menschen sogar zu einem Hitzschlag kommen. Ein Hitzschlag ist eine sehr schwere Erkrankung, die sogar tödlich enden kann. Rasches Handeln steht daher im Vordergrund.

Gefährdet sind vor allem Säuglinge, Kleinkinder und ältere Menschen. Typische Symptome sind Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit, schneller, schwacher Puls und eine hohe Körpertemperatur mit über 40 Celsius. Eine Eintrübung des Bewusstseins ist nicht selten. Der Patient hat eine trockene gerötete Haut. Sollten diese Symptome auftreten, ist es angeraten, den Notarzt zu verständigen. Der Betroffene muss sofort an einen kühlen Ort gebracht werden. Der Oberkörper muss bei angehobenen Beinen flach gelagert werden. Dies sollte am besten noch vor Eintreffen des Notarztes durchgeführt werden. Der Patient sollte sofort Flüssigkeit zu sich nehmen. Aber natürlich nur, wenn er noch klar bei Bewusstsein ist.

Kontakt

André Puchta

Sana Kliniken Berlin-Brandenburg GmbH
Regionalleiter Unternehmenskommunikation
Pressesprecher

Tel.: +49 30 5518-2020
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